Somatische Marker

Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass nicht nur der Verstand sondern auch Emotionen und Körperempfindungen einen wesentlichen Anteil an Entscheidungen haben. In meinem Vortrag werde ich Ihnen die Funktionsweise der somatischen Marker – das sind emotionale und/oder körperliche Bewertungs-Signale – erklären. Ausserdem zeige ich auf, wie Sie Ihre somatischen Marker in die Entscheidungen Ihres Alltags integrieren können, um Ihre Lebensführung nachhaltig im Sinne Ihrer persönlichen Bedürfnislage optimal zu gestalten.

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Willenskrafttraining

Es gibt Menschen, die scheinbar ohne viel Aufwand ihre selbst gewählten Ziele erreichen, die Schule, Ausbildung sowie berufliche und private Anforderungen ohne größere Probleme durchlaufen und im Allgemeinen sehr zielstrebig und erfolgreich sind. Andere hingegen, mit gleich guten Vorbedingungen bezüglich Kognition, sozialem Umfeld und materiellen Bedingungen tun sich schwer, bemühen sich, kämpfen und straucheln auch bei den besten Vorsätzen immer wieder - der Erfolg bleibt aus.

Was treibt die einen an, mühelos die höchsten Gipfel zu erstürmen und was hindert die anderen, ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen?

In meinem Vortrag werde ich Sie in den aktuellen Stand der Motivationspsychologie einführen, die theoretischen Hintergründe beleuchten und Überlegungen zur praktischen Umsetzung anstellen.

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Motivieren - aber richtig!

Warum tun Menschen nicht das, was sie eigentlich wollen? Warum versagen Neujahrsvorsätze? Warum gelingt es nicht, seine Gesundheitsabsichten anzupacken? Warum sitzt man am Tisch bei der langweiligen Einladung, obwohl man viele schönere Dinge tun könnte? Warum regt man sich auf, obwohl man doch gelassen bleiben möchte? Warum wird der Ablagestapel nicht kleiner, obwohl man doch schon soviel über prokrastenieren gelesen hat?

Diese Fragestellung zum Selbstmanagement gehört zu den spannendsten Themen, die in der Psychologie derzeit behandelt werden. Hier beschäftigt man sich damit, wie eigene Vorsätze beschaffen sein müssen, damit sie effektiv in Handlung umgesetzt werden können.

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Erkenne dich selbst

Das Motto «Erkenne Dich selbst» stammt aus der Antike. Aufbauend auf dem ehrlichen und ungeschminkten Wissen über sich selbst, so die Vorstellung, kann man sich selber dann vervollkommnen und zu einem «besseren» Menschen werden. Doch die Aufforderung «Erkenne Dich selbst» ist gar nicht so einfach umzusetzen. Denn selbst wenn ein Mensch für sich präzise zu wissen glaubt, wie er wirklich sei, dann muss das nicht immer die vollständige Information sein. Wie man heute weiss, wird der Mensch nicht nur vom Bewusstsein gesteuert, sondern zu einem ganz wesentlichen Teil auch von unbewussten Vorgängen.

Die Psychoanalyse hat dies schon vor über 100 Jahren postuliert, inzwischen sind die Hirnforschung und die aktuelle psychologische Me- thodik so weit, dass diese Aussage empirisch klar abgesichert werden kann. Aus dieser Einsicht resultieren weitere Fragen. Wie hängen unbewusste Bedürfnisse und bewusste Absichten zusammen? Wie finde ich heraus, was in meinem Unbewussten vor sich geht? Und, ganz wichtig: Wenn ich aufgrund der Umstände meines Aufwachsens ungünstige Startbedingungen hatte, ist das mein lebenslanges Schicksal, oder kann ich selbst aus eigener Kraft daran etwas ändern? Die Antworten auf diese Fragen fallen im Licht der aktuellen Persönlichkeitspsychologie deutlich anders aus als noch vor 15 Jahren.

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Embodied Communication

Die Idee, man könne einander verstehen, beruht auf der Vorstellung, die besagt, dass die «richtige» Bedeutung einer Botschaft irgendwo vorhanden ist und nur gefunden werden muss. Diese Ansicht ist falsch. Die Theorie der Embodied Communication postuliert: Es gibt keine fixe Bedeutung einer Botschaft, die verstanden werden kann. Es gibt lediglich das gemeinsam erzeugte Gefühl der Einigung auf eine Sprachgestalt, die aber aus der Interaktion spontan und neu entsteht und die nicht von Anfang an vorhanden ist.

In diesem Vortrag erhalten Sie einen Einblick in die Theorie und erweitern Ihr Repertoire in der Kommunikation um neue, innovative Gesichtspunkte

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Die Vorträge dauern 45 bis 60 Minuten. Bei Fragen oder Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.